Ausbildersprechtag bei den Anlagenmechaniker/innen SHK

Alle drei Jahre findet der Ausbildersprechtag in der Berufsgruppe der Anlagenmechaniker/innen SHK statt. Am 6. Oktober haben 43 Ausbildungsbetriebe die Gelegenheit genutzt, sich über den Leistungsstand ihrer Auszubildenden zu informieren.

In vielen Einzelgesprächen wurden Stärken und Schwächen der Auszubildenden analysiert. Auch das Arbeits- und Sozialverhalten war ein wichtiges Thema.
Zur Unterstützung wurde die Geniefabrik und die Industrievertretung Böhmke eingeladen. Die Industrievertretung Böhmke war durch Robert Heyner vertreten. Robert Heyner hat in unserer Schule 2001 seine Gesellenprüfung zum Heizungsbauer bestanden und vertritt sein einigen Jahren verschiedene Sanitärprodukte wie u.a. TECE, SYR und Heimeier. Herr Tanghatar und Herr Thiem vertraten die Geniefabrik.
Die Ausbildungsbetriebe wurden ausführlich über die angebotene abH-Maßnahme informiert. Interessant für die Betriebe war, dass die Geniefabrik auch prüfungsvorbereitenden Unterricht erteilt. Im Vordergrund steht die Zusammenarbeit mit den Ausbildungspartnern. Gemeinsam wurde mit der Innung Hannover, Teamleitung Anlagenmechaniker SHK und Geniefabrik ein Arbeitsrahmen gestaltet, um die erfolgreiche Abschlussquote in diesem Ausbildungsberuf mindestens konstant zu halten.
Das Team Anlagenmechaniker SHK hat für die zu erteilenden Fächer jeweils exemplarisch Auszüge auf Plakatwänden dargestellt. Dennis Bengsch und Daniel Dalinghaus haben Elemente des Sportunterrichts dargestellt. Henning Höfer hat das Teamtraining im Rahmen des Religionsunterrichts präsentiert. Seit diesem Schuljahr bietet die Abteilung Versorgungstechnik das Fach Religion an. Verantwortlich hierfür sind Fritz Tatje und Henning Höfer. Kern unseres Religionsunterrichts ist unser Teamtrainingkonzept. In diesem Schuljahr steht zunächst die Implementierung mit Vor- und Nach-bereitung der Teamtrainingeinheiten im Vordergrund.
Für das nächste Schuljahr sollen weitere religionsspezifische Inhalte eingearbeitet werden.
Die Zusammenarbeit mit der überbetrieblichen Ausbildung - FBZ Garbsen - und dem Team Anlagenmechaniker SHK wurde am Beispiel der CO2- Werkstatt dargestellt. Bei diesem Vorhaben sollen die Schüler für umweltrelevante Themen (Ressourcenschutz und Energieeinsparung) sensibilisiert werden. Inzwischen ist das zweite Modul fertiggestellt worden. Hierbei geht es im Fach Politik um das Umweltgerechte Handeln im Betrieb.
Uwe Wellmann stellte den Technologieunterricht exemplarisch vor. Den Ausbildungsbetrieben wurde der Unterschied zwischen einem Lernfeld und Lernsituation am Beispiel der Montage eines Außenfühlers vorgestellt. Positiv von den Ausbildungsbetrieben wurde aufgenommen, dass die Auszubildenden ihre jeweiligen Lernsituationen in Mappen sortieren sollen. Jede Lernsituation verfügt über ein Deckblatt und ein Inhaltsverzeichnis, so dass die Schüler sich auf die Klassenarbeiten besser vorbereiten können. Auch bei der Berichtsführung ist dies eine Unterstützung.
Um sicherzustellen, dass die Auszubildenden die erforderlichen schulischen Leistungen erbringen, wünschten die Betriebe eine intensivere Kommunikation. Insbesondere wurde positiv hervorgehoben, dass bereits mehrere Lehrerkollegen die Klassenarbeitsergebnisse den Ausbildungsbetrieben mitteilen. In diesem Zusammenhang wurde von Uwe Wellmann die Bitte geäußert, gute schulische Leistungen auch in den Betrieben zu loben, wie es bereits einige Ausbildungsbetriebe vormachen.
Angesprochen wurde auch, dass einige Jugendliche soziale Probleme haben. Durch die gute Zusammenarbeit mit der schulischen Sozialarbeit, insbesondere durch Sabri Aral, konnten vielen Schülern mit  Rat und Unterstützung geholfen werden. Das Spektrum reicht von der Antragsunterstützung (z.B. bei der Berufsausbildungsbei-hilfe) bis zur Beratung bei Drogenproblemen.

Insgesamt war der Ausbildersprechtag für alle Beteiligten sehr erfolgreich.

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Uwe Wellmann stellt den Firmenvertretern die unterrichtliche Arbeit vor.Robert Heyner von der Industrievertretung Böhmke hier im Gespräch mit einem Ausbildungsmeister.Die Firmenvertreter lassen sich über den Leistungsstand ihrer Auszubildenden informieren.