Gelungener Projektauftakt - Mehr Klimaschutz in der Ausbildung

In der BBS3 wurde dem neuen Jahrgang der Auszubildenden zum/r Anlagenmechaniker/in Sanitär-Heizung-Klima das Projekt „CO2 Werkstatt“ vorgestellt. Zur Auftaktveranstaltung kamen der neue Schulleiter Herr Ulrich Erdmann, der projektverantwortliche Lehrer Herr Uwe Wellmann sowie die Seecon-Mitarbeiterinnen Dr. Dagmar Ridder und Frau Gisela Lamkowsky hinzu.


"CO2-Werkstatt - Integrierte Ausbildung durch Kooperation von Berufsschule und Handwerkskammer“ lautet der Titel des Projekts und unterstreicht damit bereits, worum es geht:
Mehr Klimaschutz in der Ausbildung bei verbesserter inhaltlicher Abstimmung zwischen den einzelnen Ausbildungsinstitutionen.

 




In dem Projekt stellen sich die Auszubildenden Fragen wie: „Wie viel Energie wird durch eine Solaranlage eingespart? Wie hoch sind die Kosten dafür? Welche technischen Stolpersteine gibt es?“ Fragen, mit denen sich auch immer mehr Handwerksbetriebe und Hausbesitzer konfrontiert sehen. Denn in Zeiten steigender Energiekosten und schwindender Rohstoffe sind umweltschonendere Alternativen gefragt. „Doch in der Ausbildung junger Handwerker werden die Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien häufig nicht intensiv genug und gewerkeübergreifend vermittelt“, beklagt Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), die das Projekt fördert. Das auf Kommunikation und nachhaltige Umweltplanung spezialisierte Unternehmen Seecon Deutschland GmbH will dieses Defizit durch ein institutionenübergreifendes Projekt beheben. „Ziel ist, die Handwerksausbildung unter Klimaschutzaspekten weiter zu entwickeln “, so Geschäftsführerin Dr. Dagmar Ridder. „Bleibt die notwendige Zusammenarbeit zwischen Berufsschulen und Handwerkskammer aus, sind Wissens- und Erfahrungslücken besonders in der praktischen Umsetzung vorprogrammiert, weiß auch Herr Heinz Bruns von der Handwerkskammer Hannover: „Doch gerade heutzutage ist es wichtig, jungen Handwerkern in ihrer Ausbildung zu vermitteln, welchen Beitrag erneuerbare Energien zum Schutz unseres Klimas leisten können.“ Ziel der Initiative sei es daher, dass die Handwerkskammer Hannover gemeinsam mit der Firma Seecon, dem Heinz-Piest-Institut für Handwerkstechnik an der Leibniz-Universität Hannover und der Berufsbildenden Schule 3 der Region die Handwerkerausbildung in Niedersachsen weiterzuentwickeln. „Berufsschüler sollen in die Lage versetzt werden, technische Lösungen zu finden, um Energie wirkungsvoller zu nutzen und damit in der Praxis den Ausstoß von Kohlendioxid zu mindern“, erläutert der projektverantwortliche Lehrer Herr Uwe Wellmann der BBS3.

Das Vorhaben wird beispielhaft an der Ausbildung zum Anlagenmechaniker mit der Spezialisierung Sanitär, Heizung, Klimatechnik umgesetzt. In der Berufsschule erhalten die in der Regel aus Kleinstbetrieben stammenden Lehrlinge das theoretische Grundwissen rund um die Themen Klimaschutz und Umwelttechnik. „Der praktische Teil der Ausbildung erfolgt im Unternehmen, ergänzt durch drei sieben- bis 14-tägige Lehrgänge der Handwerkskammer“, so Herr Bruns von der Handwerkskammer Hannover. In diesen würden die Schüler in Kleingruppen Lösungsstrategien zu praxisbezogenen Fragestellungen erarbeiten, zum Beispiel wie Solarkollektoren in unterschiedlichen Dachkonstruktionen eingebaut werden können. Die mögliche bauliche Umsetzung soll dann von den Lehrlingen in Einzelmodellen in Form eines „Minihauses“ dargestellt werden. „Die besten Ideen planen wir, am Ende der dreijährigen Projektzeit öffentlichkeitswirksam auszuzeichnen“, sagt die Seecon-Geschäftsführerin Dr. Dagmar Ridder.

 

 

Ansprechpartnerinnen für Fragen zum Projekt:
Dr. Dagmar Ridder
Gisela Lamkowsky
Seecon Deutschland GmbH
Telefon: 0541/9778850 
E-Mail. info(at)seecon.org

www.seecon.org

 

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Schulleiter Ulrich Erdmann und Geschäftsführerin der Firma Seecon Dagmar Ridder erklären, worum es bei dem Projekt geht.