Solarenergie für Afrika

Vom 3. bis 4. September fand in Düsseldorf die Konferenz „Solarenergie“ für Afrika“ statt. Ein Schwerpunktthema: Solarleuchten für Entwicklungsländer

Da wir im Rahmen der Tasania-Schulpartnerschaft Überlegungen angestellt hatten, diese Problematik als weiteren Projektschwerpunkt aufzunehmen, war es naheliegend, an dieser Konferenz teilzunehmen.
Auf der Konferenz wurde der Kontakt zu  dem Verein SOLUX geknüpft, der speziell Ausbildungs- und Werkstattprojekte in Afrika fördert. SOLUX entwickelte ein Solarleuchtensystem zur Raumbeleuchtung auf der Grundlage der LED-Technik, das sich als Bausatz mit einfachem Werkzeug montieren lässt. Auch den nötigen Werkzeugsatz hat der Verein im Angebot. Durch die Unterstützung des Seniorenvereins Laatzen und des niedersächsischen Kultusministeriums ist es uns möglich für unserer Partnerschule in Mlalo fünf Werkzeugsätze und ca. 20 Bausätze für die Montage von Solarleuchten zu finanzieren.
Geplant ist, über den Bau der Solarlampen, den Schülerinnen und Schülern durch einen Werkunterricht den Umgang mit Werkzeugen zu vermitteln und ihnen gleichzeitig ein praktisches Verständnis für die physikalischen Grundlagen der Elektrizität zu ermöglichen. Dies soll in der Form einer Technik-AG als freiwilliges schulisches Zusatzangebot durchgeführt werden. Für eine kompetente Betreuung der AG sorgt Martin Keßler, der als Freiwilliger im Programm „weltwärts“ von SOLIVOL ab Oktober in Mlalo an unserer Partnerschule eingesetzt sein wird.

Als interessante Anregung für unsere Schule erwies sich auch der Workshop "Praktische Einführung in die Bautechnik mit PET-Flaschen" von Andreas Froese.
Dahinter verbirgt sich die Idee, Wegwerfflaschen, für die es in Afrika keine Wiederverwertungssystem gibt, als Baustoff einzusetzen.

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Werkzeugset zur Montage der SolarleuchtenHerr Kies vom Verein Solux demonstriert die Funktionsweise einer der LED-LeuchtenPET-Flaschen bilden hier die Grundlage für den Wandaufbau